KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten

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stefan87

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Beitrag von stefan87 »

Gilthanaz hat geschrieben:Ich nehme bei meinen Tieren immer wieder mal tote Exemplare und untersuche sie unter einem Mikroskop. Lebende Ameisen in der Größe .. da lassen sich Milben wohl erst bei extremen Befall finden!


Hallo Gilthanaz, was machst du denn, wenn (angenommen!) so ne Milbe gleich nach dem Tod der Arbeiterin von der Leiche abwandert, bevor du sie dann unter dem Mikroskop betrachtest?

Milbenbefall (auch anfänglicher) lässt sich mMn ganz gut mit bloßem Auge erkennen, eine Lupe sollte dazu allemal reichen.

Ansonsten ist so ein (Bresser-)Mikroskop natürlich eine prima Sache! :)

lg.
lceTpeach
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Beitrag von lceTpeach »

Muss ich bei einer Messor barbarus (~35 Arbeiterinnen; 3 major) das Nest befeuchten oder reicht es dauerhaft aus wenn ich ein Reagenzglas mit Watte vorne dran als Wassertank anbiete?
Ist wichtig damit ich weis wie ich das Nest bauen muss!

Lg Ice
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KayRay
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Beitrag von KayRay »

Hey lceTpeach,
Messor brauchen unbedingt einen feuchten und einen trockenen Nestbereich.
Du musst beides anbieten sonst kommt es zu Komplikationen bei der Nahrungsverarbeitung und den Brutstadien.

Lg
Mitdenken tut nicht weh.
Und hilft dem Mensch seid eh und je.
:)
lceTpeach
Ameisenhalterneuling
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Beitrag von lceTpeach »

okay KayRay, aber wenn ich ihnen ein trockenes Nest anbiete, bzw. am Anfang leicht anfeuchte, und einen Wassertank bereit stelle, könnte es ja sein das sie selbst für die nötige Feuchtigkeit sorgen indem sie Wasser von der Watte am Wassertank saugen und damit das Nest selbst befeuchten! Ich hab nämlich gelesen das manche Arten ab einer bestimmten Koloniegröße ihr Nest selbst befeuchten können!
Und jetzt wollt ich wissen ob meine ~35 Messor barbarus Arbeiterinnen dazu in der Lage sind oder ob sie "austrockenen" würden wenn ich ihnen kein feuchten Nestteil anbiete.

Lg Ice
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christian
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Beitrag von christian »

Sie würden austrocknen. Die Regel gilt bei einer Art wie Messor barbarus ab ein paar hundert bis tausend Arbeiterinnen.

L.G. christian
Ameisen-Fan 1
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Beitrag von Ameisen-Fan 1 »

"Die Regel gilt bei einer Art wie Messor barbarus ab ein paar hundert bis tausend Arbeiterinnen."

Echt jetzt?

Aus Ahnung empfehle ich dir wärmstens eine leicht feuchtere Haltung, als wie sie oftmals beschrieben wird. Meine Großkolonie zog vor 2 Jahren freiwillig unter das Styropor(mit frisch gegossenem Gipsboden = feuchte/staunässe/kondenzwasser - Die Entwicklung war wesentlich rasanter, natürlich mit den täglichen 5 Schaben und 20 Heimchen(aufwärts!).

Wasser können sie auch eintragen, wenn wenige Individuen vorhanden sind. - So zum Beispiel wenn der Wassertank im Reagenzglas leer sein sollte.

LG
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Igl96
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Beitrag von Igl96 »

Guten Morgen!

Wie lange werden bei Formica fusca Pygmäen schlüpfen?
Bzw. nach ungefähr wie vielen Arbeitern/ wie viele Monate?
Ich halte: Lasius niger, Lasius flavus, Lasius brunneus, Myrmica rubra, Formica sanguinea, Temnothorax crassispinus

MfG
Igl96
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Beitrag von Ameisen-Fan 1 »

Hallo Igl96,

Pygmäen sind die Erstlinge - Sie entstehen aus den zu erst gelegten Eiern. Ausnahmen wird es immer geben. So zum Beispiel ist es möglich, dass Pygmäen auch in nicht optimalen Zeiten auftreten könnten, wobei ich an dieser Stelle anmerken muss, dass ich nicht exakt weiss, ob diese dann als Pygmäen bezeichnet werden können oder einfach als eine Form von minima-Arbeiterinnen oder schlicht kleinste Minor-Arbeiterinnen.

Am Besten einfach die Bedingungen etwas hochschrauben:
-Temperatur erhöhen?
--Mehr Eiweiß anbieten und natürlich...
---dürfen die Kohlenhydrate nicht fehlen.

Wenn Du genaueres wissen möchtest, würde ich sagen gibst Du mir detaillierte Infos
(Seit wann Du die Kolonie hast, wie Warm/Kalt es im Durchschnitt war, wie Du sie derzeit hälst und gehalten hast... etc. pp.

MfG
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