Kann mir jemand eine Art für Anfänger empfehlen außer Lasius niger?
#9 AW: Kann mir jemand eine Art für Anfänger empfehlen außer Lasius niger?
Hallo Fraaap,
ich meinte mit Anfängerart, dass diese Art schon mal einige Anfängerfehler verzeit, ich nehme hirbei schon an, dass sobald eine Kolonie für ihr Formicarium zu groß ist, der halter den Ameisen mehr Platz zur Verfügung stellt. Außerdem denke ich ja schon, dass sich gerade ein Anfänger sich über seine zukünftige Art informiert. Da hätte man ja auch Platzprobleme bei z.B. lasius flavus, oder? Und andere Gründe als der Platzmangel einer schnellwachsenden Polyrhachis dives Kolonie gibt es glaube ich nicht (steht zumindest bei Ameisenwiki). Sag wenn ich irgendwas falsch mache, vorallendigen, warum das nicht stimmt,ich will ja was lernen.
mfg
christian
ich meinte mit Anfängerart, dass diese Art schon mal einige Anfängerfehler verzeit, ich nehme hirbei schon an, dass sobald eine Kolonie für ihr Formicarium zu groß ist, der halter den Ameisen mehr Platz zur Verfügung stellt. Außerdem denke ich ja schon, dass sich gerade ein Anfänger sich über seine zukünftige Art informiert. Da hätte man ja auch Platzprobleme bei z.B. lasius flavus, oder? Und andere Gründe als der Platzmangel einer schnellwachsenden Polyrhachis dives Kolonie gibt es glaube ich nicht (steht zumindest bei Ameisenwiki). Sag wenn ich irgendwas falsch mache, vorallendigen, warum das nicht stimmt,ich will ja was lernen.
mfg
christian
#10
Polyrhachis dives soll eine starke Säureproduktion haben, bei der ein Halter schon Atemwegsbeschwerden gehabt haben soll. Zudem muss der Ausbruchsschutz perfekt sein und ich kann sagen, als blutiger Anfänger ist das schwerer zu gewährleisten als man denkt. Die Tiere finden jede Lücke!!!
Und eine so rasant wachsende Kolonie mit eventuell 3+ Königinnin zu versorgen, kann sehr schwer werden.
Und eine so rasant wachsende Kolonie mit eventuell 3+ Königinnin zu versorgen, kann sehr schwer werden.
#11 AW: Kann mir jemand eine Art für Anfänger empfehlen außer Lasius niger?
Also ich würde Polyrhachis dives nur als Insel mit Deckel halten, ist sowiso soweit ich weiß die Beste Wariante, weil die ants ein Boot bräuchten um da rauszukommen. Aber das mit der Versorgung gilt doch auch für myrmica rubra ( hat vielleicht keine solche Legeleistung aber ist ja auch polygyn ) und lasius flavus mit ihrem imensen wachstum, oder? In freier Wildbahn sollen die ja bis zu 100.000 Arbeiterinnen haben. Und dann wollte ich noch zu Fallout sagen, dass viele Neueinsteiger ihre Gedult überschätzen und deswegen das Hobby aufgeben, weil es ihnen ja 'zu lanweilig' wird.
gruß
christian
gruß
christian
#12
Polyrhachis dives ist für Anfänger eher weniger geeignet,da sie die Kolonie wirklich sehr viel Platz braucht und sehr sehr viel Futter.
Auch der Geruch ist eine sache für sich.
Ich hatte mal Myrmica rubra und ich finde die immernoch serh toll.
Myrmica rubra ist eine recht große ( 6 mm) und schön gefärbte Ameise,die auch einen Stachel hat.
Da kann man auch beobachten wie die beute gestochen wird( ähnlich Myrmecia pavida).
Mfg Mesut
Auch der Geruch ist eine sache für sich.
Ich hatte mal Myrmica rubra und ich finde die immernoch serh toll.
Myrmica rubra ist eine recht große ( 6 mm) und schön gefärbte Ameise,die auch einen Stachel hat.
Da kann man auch beobachten wie die beute gestochen wird( ähnlich Myrmecia pavida).
Mfg Mesut
- Streaker87
- Halter
- Beiträge: 2176
- Registriert: 16. Oktober 2005, 15:37
#13
Ich habe mir anfangs auch überlegt, was ich nehmen soll.
Lasius niger war da eigentlich Standart. Dann sind mir die Myrmica rubra im Garten aufgefallen, deren Eigenart (Aussehen, "Knotenameise", Stachel) ich sehr interessant fand!
Letztendlich habe ich mich doch für Camponotus ligniperda entschieden, allein wegen der Größe. Im Frühjahr ist es endlich so weit
Lasius niger war da eigentlich Standart. Dann sind mir die Myrmica rubra im Garten aufgefallen, deren Eigenart (Aussehen, "Knotenameise", Stachel) ich sehr interessant fand!
Letztendlich habe ich mich doch für Camponotus ligniperda entschieden, allein wegen der Größe. Im Frühjahr ist es endlich so weit

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Imago
#14
Hallo!
Camponotus ligniperda ist meiner Meinung nach nur bedingt eine anfängerfreundliche Art. Ich finde das Reizvolle an einer ernst zunehmenden Haltung ist die Gründung einer Kolonie. Diese ist bei Camponotus ligniperda wirklich eine Geduldsprobe! Wenig Aktivität, man hat doch in den ersten zwei Jahren recht wenig von seiner Kolonie. Lasius niger hingegen kann in der Gründungsphase, also in dem ersten Jahr schon das doppelte an Arbeiterinnen hervorbringen als Camponotus ligniperda in zwei Jahren. Von den Haltungsbedingungen kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Sollte jedoch in der Gründungsphase ein Fehler passieren und mehrere Arbeiterinnen sterben, wirft das die Kolonie weit zurück. Lasius niger hingegen gleicht das schnell wieder aus.
Wer mit Camponotus ligniperda einsteigt und von Anfang an dabei sein möchte, sollte sich nach dem Gründungsjahr evtl. als Kontrast zu den großen Ameisen die einfach nicht wuseln wollen, eine Lasius nigerGyne vom Schwarmflug abgreifen, so hat man beides. Kleines gewusel und große beeindruckende Ameisen. Nur nicht gleich alles auf einmal. Als Anfänger sollte man sich zumindest im ersten Jahr auf eine Kolonie konzentrieren. Evtl. aus Fehlern lernen, die man bei der nächsten Kolonie dann nicht mehr machen sollte und Fehler macht jeder Anfänger.
Wichtig finde ich einfach: Fangt mit einheimischen Arten an, man wächst mit dem Hobby.
LGImago
Camponotus ligniperda ist meiner Meinung nach nur bedingt eine anfängerfreundliche Art. Ich finde das Reizvolle an einer ernst zunehmenden Haltung ist die Gründung einer Kolonie. Diese ist bei Camponotus ligniperda wirklich eine Geduldsprobe! Wenig Aktivität, man hat doch in den ersten zwei Jahren recht wenig von seiner Kolonie. Lasius niger hingegen kann in der Gründungsphase, also in dem ersten Jahr schon das doppelte an Arbeiterinnen hervorbringen als Camponotus ligniperda in zwei Jahren. Von den Haltungsbedingungen kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Sollte jedoch in der Gründungsphase ein Fehler passieren und mehrere Arbeiterinnen sterben, wirft das die Kolonie weit zurück. Lasius niger hingegen gleicht das schnell wieder aus.
Wer mit Camponotus ligniperda einsteigt und von Anfang an dabei sein möchte, sollte sich nach dem Gründungsjahr evtl. als Kontrast zu den großen Ameisen die einfach nicht wuseln wollen, eine Lasius niger
Wichtig finde ich einfach: Fangt mit einheimischen Arten an, man wächst mit dem Hobby.
LG
#15 AW: Kann mir jemand eine Art für Anfänger empfehlen außer Lasius niger?
Hy,
und wie siehts mit Formica fusca aus? Vermehren sich die zügig und gibsts bei denen schnell mal was zu sehen? Die Lasius niger und flavus gibs ja bei uns auch aber die sind sooo winzig daher möcht ich die nicht. Myrmica rubra stechen so fies dashalb fallen auch die für mich weg. Irgend so große rot-schwarze (wie Formica fusca nur größer) gibts auch nur die "stinken" irgendwie so nach Säure.
Vielleicht kann wer mit eigener Erfahrung helfen.
Danke lg Tina
und wie siehts mit Formica fusca aus? Vermehren sich die zügig und gibsts bei denen schnell mal was zu sehen? Die Lasius niger und flavus gibs ja bei uns auch aber die sind sooo winzig daher möcht ich die nicht. Myrmica rubra stechen so fies dashalb fallen auch die für mich weg. Irgend so große rot-schwarze (wie Formica fusca nur größer) gibts auch nur die "stinken" irgendwie so nach Säure.
Vielleicht kann wer mit eigener Erfahrung helfen.
Danke lg Tina
#16 Artenwahl - Plädoyer für Myrmica ruba
Hola!
Myrmica ruba kann ich nur empfehlen. Nicht zu klein, meistens relativ langsam unterwegs, vermehrungsfreudig und relativ gute Jäger - also gut zu beobachten.
Die Reaktion auf Stiche fällt wohl bei jedem anders aus, bei mir ist es ein etwas schwächeres Brennen als nach dem Kontakt mit Brennnesseln, "gewürzt" mit einem Hauch Jucken wie ein Mückenstich. Hält so 30-45 Minuten an und ist absolut erträglich und harmlos. An Handflächen und Fingerkuppen kommen sie (zumindest bei mir) nicht durch, Stiche hatte ich bisher in der Ellenbeuge sowie an Hand- und Fußrücken. Sie stechen eigentlich auch nur im "Panik-Modus", also bei Neststörung oder wenn sie eingeklemmt werden.
Die Qual der Wahl habt ihr - viel Erfolg und Spass bei der Haltung der "Auserwählten".
LG, paxi
Myrmica ruba kann ich nur empfehlen. Nicht zu klein, meistens relativ langsam unterwegs, vermehrungsfreudig und relativ gute Jäger - also gut zu beobachten.
Die Reaktion auf Stiche fällt wohl bei jedem anders aus, bei mir ist es ein etwas schwächeres Brennen als nach dem Kontakt mit Brennnesseln, "gewürzt" mit einem Hauch Jucken wie ein Mückenstich. Hält so 30-45 Minuten an und ist absolut erträglich und harmlos. An Handflächen und Fingerkuppen kommen sie (zumindest bei mir) nicht durch, Stiche hatte ich bisher in der Ellenbeuge sowie an Hand- und Fußrücken. Sie stechen eigentlich auch nur im "Panik-Modus", also bei Neststörung oder wenn sie eingeklemmt werden.
Die Qual der Wahl habt ihr - viel Erfolg und Spass bei der Haltung der "Auserwählten".
LG, paxi