Moderne Ameisenhaltung der heutigen Zeit, mit fachlichen und praxisnahen Informationen sowie Diskussionen, für jeden Interessierten den Umgang mit Ameisen zu erlernen
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Danke für deine Antwort.
Doch, wie verfahre ich jetzt mit der Winterruhe? Orientiere ich mich einfach an den Temperaturen? Besonders aktiv sind sie ja nicht.
Ich wechsel auch regelmässig die Nahrung (Honig + Proteine). Soll ich das mal etwas drosseln? Vermutlich vergammelts ja eh nur, ist halt bei dem kleinen Klecks Honig schwer zu sagen. ;o)
Eins noch: Für deine Antwort würde ich mich gerne bedanken, jedoch gibts da nichts. Nur bei meine Beiträgen steht: Ist dieser Beitrag hilfreich? Ja/Nein
Warum ist das so?
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch. - George Bernard Shaw
Jemand eine Meinung dazu? Spätestens bei Geschlechtstieren brauche ich ja sowieso einen Deckel, ist mir eben aufgefallen...
Allerdings schrecke ich momentan vor einer zukünftigen Haltung ab, da zumindest Pheidole pallidula invasiv auftreten kann. Besitzen alle Arten der Gattung Pheidole (also auch die exotischeren) diese invasive Eigenschaft?
Deckel ist meiner Erfahrung nach, sofern es ein vernünftiger ist, der einzige Ausbruchschutz, der wirklich dauerhaft was taugt. Rutschmittel sind noch gut als Schutz gegen den Deckel zu gebrauchen, also wenn man den Deckel abnimmt, dass dann nur wenige/keine Arbeiterinnen ausbrechen wollen und man sie leicht in Schach halten kann. Pheidole pallidula ist zumindest laut Boro (der hält sie in einem Gewächshaus im Garten) draußen (noch) nicht dauerhaft überlebensfähig. Du kannst ihn ja diesbezüglich nochmal genauer fragen, wenn er sich hier nicht sowieso schon meldet. Wenn sie es wären, könnten sie ja auch einfach nach hier einwandern, sie kommen ja sogar noch in der Schweiz vor. Wie es mit Pheidole allgemein ist, kann ich dir leider nicht genau sagen, sie werden aber immer mit einer gewissen Vorsicht behandelt; wahrscheinlich wegen der hohen Ausbruchgefahr durch ihr winzige Größe.
In Südeuropa treten Pheidole aber oft als Hausameisen auf, evtl. können sie das auch in D bzw. Mitteleuropa.
So könnte ich mir eine sichere Variante vorstellen: obendrauf einen Glasrahmen ein oder aufkleben.Diesen auf der Unterseite mit PTFE oder Paraffinöl behandeln überlappend einene zweite Glassscheibe mit Ausschnitt/en für Gage.Dieser ist dann abnehmbar.Ganz unten (als zusätzlicher Ausbruchschutz) steht das Formicarium in einen kleinen "Aquarium" darin ist Fittwasser oder ganz Hardcore Paraffinöl.
Es bleibt aber immernoch ein gewisses Restrisiko-z.B. Eine Katze /ein betrunkener Partygast / in der Küche brennen die Eierkuchen an wärend man gerade im Formicarium handiert,man eilt zu den Eierkuchen und in dem Moment schwärmen die Tiere...usw diese Dinge sind sicher nicht die häufigsten aber dennoch möglich. Aus diesen Gründen muß man sich ja nicht unbedingt für solche Gefahr mitbringenden Ameisen entscheiden wo es doch auch so viele interessante andere gibt.
Danke christian für deine Informationen. Habe mir die Berichte von Boro bereits angeschaut. Bzgl. der invasiven Eigenschaft findet man halt in den Shops keine Angaben zu, man liest es ab und zu im Internet.
@Chris-t: Ich bin mir der Gefahren durchaus bewusst, das müssten meine Zweifel hier auch deutlich zeigen. Meiner Meinung ist Pheidole sp. definitiv eine sehr interessante Art und ich weiß, dass die aufgrund der winzigen Größe alles dransetzen werden, auszubrechen. Aber für welche Art ich mich letztendlich entscheide, bleibt dann doch mir überlassen .